Die offene Hauptbühne ist für Stimmen, Saiten und große kleine Momente gedacht. Der Nachmittag beginnt nahbar, der Abend darf sich ausdehnen. Kein Dauerfeuer. Platz für Dynamik.
Gitarren im Nachmittagslicht. Refrains, die noch beim Weitergehen bleiben.
Der Auftakt darf sich Zeit nehmen. Im Konzept beginnt Morgenkollektiv mit einer einzelnen Stimme; Bass, Schlagzeug und Gitarren kommen nach und nach dazu. Keine große Geste, eher das Gefühl, endlich angekommen zu sein.
Kupfer & Komet denken Groove als gemeinsames Gespräch. Wiederkehrende Bassfiguren, warme Orgel und Gitarren, die lieber einen Umweg nehmen. In dieser erfundenen Besetzung darf ein Song auch einmal länger werden.
Wilde Frequenz verbindet im Konzept kantige Gitarren mit offenen Refrains. Das Set wechselt zwischen konzentrierten Strophen und Momenten, die nach vorne gehen. Eine erfundene Band für den lauten Teil des Nachmittags.
Der imaginäre Samstagabend-Höhepunkt lässt Gitarren ausfransen und Melodien lange nachhallen. Echoes of Elsewhere wäre die Band, bei der die Zeit zwischen zwei Songs genauso wichtig wird wie der Refrain.
The Quiet Current ist eine erfundene Solostimme mit Saiteninstrument. Akustische Songs ohne große Kulisse. Ein kleiner Gegenpol zum weiten Gelände und eine Erinnerung daran, wie viel in wenig stecken kann.
Hier treffen Live-Elektronik, Neo-Soul und perkussive Entdeckungen aufeinander. Orbit ist die kleine Welt mit dem eigenen Puls: warm, dicht und offen für alles, was zwischen Genres passiert.
Maschinen und Menschen, die sich gegenseitig zuhören.
Ein imaginäres Duo für den Zwischenzustand: noch Tageslicht, schon Nachtgedanken. Die Songs stehen auf weichen Synthesizerflächen, kleine rhythmische Brüche halten sie in Bewegung.
Ein fiktives Live-Elektronikprojekt, das aus kurzen Loops offene Formen baut. Erst eine Textur, dann ein Puls, dann ein Raum. Die Bühne Orbit gehört für diesen Moment den Maschinen und ihren kleinen Unschärfen.
Rhythmus als Einladung, nicht als Vorschrift. Velvet Transit stehen im fiktiven Programm für gespielten Neo-Soul mit Platz zwischen den Noten: Tasten, Bass, Schlagzeug und eine Stimme im Dialog.
Liminal Lovers sind als körperliches Live-Set gedacht: trockene Percussion, analoge Sequenzen und Stimme, die als Instrument behandelt wird. Wenige Zutaten verändern sich langsam zu etwas Größerem.
Der Abschluss gehört einem imaginären DJ-Kollektiv mit offenen Genregrenzen. Hinterland Disco verbindet im Konzept perkussive Grooves und verspielte Übergänge. Noch ein Tanz, bevor die Wege sich wieder trennen.
Ein Ort, der nicht fertig ist. Im Atelier entsteht etwas gemeinsam: eine Papierinstallation, eine Listening-Session, ein Gespräch. Zuschauen ist genauso willkommen wie Mitmachen.
Papierplaneten ist keine Band, sondern eine gemeinsame Arbeit. Gefaltete Elemente werden zu einem wandelbaren Objekt verbunden. Du kannst etwas beitragen, kurz zuschauen oder später wiederkommen und sehen, was daraus geworden ist.
Eine Listening-Session statt einer Bühne, die Aufmerksamkeit einfordert. Sonntagsrauschen lässt leise Flächen, Feldaufnahmen als Konzeptidee und Stille nebeneinander stehen. Kein Mitsingen, kein Mitmachenmüssen.